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Tagebuch 2016

Sonntag, 25. September

Hangzhou Westsee

Hangzhou / Westsee – Böcklins Toteninsel

Montag, 26. September 2016

hangzhou warten

 Hangzhou (China) oder anderswo – Warten

Dienstag, 27. September 2016

ningbo fruehstueck

Ningbo (China) – Frühstücks-Orchestrierung

Mittwoch, 28. September 2016

frankfurt

Frankfurt?

Freitag, 30. September 2016

In Shanghai, genauer: an einem Buchstand des Lu Xun Parks, hab ich, als chinesisches Kinderbuch, meinen Papa-Moll wiedergefunden. Father and Son: 父子.

papa moll




Berichtigung, 1. Oktober 2016: Die «Vater- und Sohn-Geschichten» stammen von E. O. Plauen (Erich Ohser) ab, der sich 1944, geächtet von den Nazis, das Leben nahm. Wie es zum plagiatsverdächtigen schweizerischen Papa Moll kam und wie zu den bunten, untertitelten chinesischen Bilderserien, bleibt eine noch auszulotende Frage.

Montag, 3. Oktober 2016

Vor einer Woche waren wir in Shanghai. Kann ich mir gar nicht mehr vorstellen. Einzige Möglichkeit, dass ich mir diesen Satz vorsage: Wir waren in Shanghai, um von einem Gefühl des Ausserordentlichen vielleicht nicht ergriffen, aber angeweht zu werden. Ein Satz, der vielleicht erst reifen muss.

Rückblickend: Gemeinschaftliches Abschiedsessen. Freund R. und die Chinesen diskutieren aufs lebhafteste Dinge, die ich natürlich nicht verstehe. Stattdessen versuche ich mit wechselndem Erfolg von den sehr bekömmlichen Speisen zu fischen, die auf der runden Platte an mir vorüberziehn. Dies gelingt auch leidlich, obwohl es Sachen gibt, die sich einfach nicht anpacken lassen wollen. Im grossen ganzen bin ich aber ganz zufrieden mit meinen Jonglierkünsten. Bis mich plötzlich Wang Xirong, der überhaupt nicht darauf zu achten schien, mich belehrt, dass ich die Stäbchen nicht richtig halte, weshalb die Finger zu wenig Kraft hätten, auch die heimtückischen Speisen ordentlich festzuhalten. Er versucht mir zu helfen, während R. übersetzt; die Intervention führt aber, da meine Finger sich steif und dumm benehmen, zu keinem Erfolg. Ich verspreche unter allgemeinem Lachen, dass ich zu Hause üben werde. — Und wie soll man da erst die Sprache zu sprechen und zu schreiben imstande sein?

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